Frankfurter Wirbelsäulensymposium

6. April 2019 • Frankfurt am Main

Frankfurter Wirbelsäulensymposium

6. April 2019 • Frankfurt am Main

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Grußwort

Univ.-Prof. Dr. med. Andrea Meurer
Dr. med. Jacques D. Müller-Broich
Dr. med. Christoph Fleege

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach unserem erfolgreichen Auftaktsymposium 2018 wollen wir uns auch in diesem Jahr wieder spannenden Themen aus dem Bereich der Wirbelsäulenbehandlung widmen. Als Orthopädische Universitätsklinik sind wir in besonderem Maße der Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Wissenstandes, der Forschung und Entwicklung neuer Behandlungsmethoden sowohl operativ als auch konservativ verpflichtet.

Neben dieser fachlich-akademischen Verpflichtung ist unser höchster Anspruch die sichere und bestmögliche Versorgung der sich uns anvertrauenden Patienten. 

Die evidenzbasierte Medizin ist wesentlicher Bestandteil der umfassenden und fürsorglichen Behandlung unserer Patienten, häufig aber auch der Grund, warum erfolgversprechende neue Therapien wie z.B. Implantate, Therapieverfahren oder Medikamente (noch) nicht für unsere Patienten eingesetzt werden.

Die Bereitschaft, neue Techniken und Methoden im Sinne unserer Patienten anzuwenden, wird durch die Frage nach der Evidenz immer wieder aufs Neue kritisch überprüft, aber die Notwendigkeit Therapien zu verbessern oder neu zu entwickeln und Innovationen zu nutzen besteht.  Zusätzlich ist der persönliche, fachliche Hintergrund des behandelnden Arztes aus den Disziplinen der Neuro- und Unfallchirurgie und Orthopädie ein wichtiger Faktor in der Wahl der Therapie.

Die bestmögliche Therapie zu wählen, um erfolgreich und dauerhaft unsere Patienten als Arzt oder Physiotherapeut zu behandeln, bedeutet im Zweifel auch, sich von gewohnten Therapieformen zu lösen.  Dies erfordert u.a. auch ein gesundes Maß an Selbstreflexion und ist nicht nur allein deswegen eine der größten medizinischen Fragestellungen und Antrieb für unsere tägliche Arbeit.

Wir haben aus diesem Grund für die Bereiche der Tumorchirurgie, der operativen Behandlung von Deformitäten und degenerativen Leiden, als auch aus die Bereiche der Infektionsbehandlung und Osteoporosetherapie, welche v.a. auch im ambulanten Bereich eine immense Bedeutung haben, spannende Themen herausgesucht und sind überzeugt, Ihnen eine interessante Fortbildung  anbieten zu können.

Die kritischen und offen geführten Diskussionen des letzten Jahres ermutigen uns, dies in diesem Jahr fortzuführen und wir möchten Sie dafür herzlich in die Frankfurter City einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. med. Andrea Meurer
Dr. med. Jacques D. Müller-Broich
Dr. med. Christoph Fleege